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24. April 2009

Inkognito-Modus blockiert das Onlinemarketing

gastbeitrag @ 12:59  >>  Kategorie: Grauzonen — Tags: , ,

Der Schutz der eigenen Daten gerade im Internet ist heute ein viel diskutiertes Thema, das zudem regelmäßig für negative Schlagzeilen sorgt. Aus diesem Grund surfen immer mehr Deutsche heute anonym und verhindern dabei, dass beispielsweise Kennwörter, Cookies und andere temporäre Dateien auf dem PC gespeichert werden. Dadurch sind jedoch auch viele Business-Ideen im Web blockiert, da sie auf der Wiedererkennung der Nutzer basieren. Anbieter von Webanalysen, Targeting-Spezialisten und Affiliate-Marketer benötigen die Daten der Nutzer, die u.a. mit Hilfe der abgelegten Cookies verifiziert werden können.

Firefox bietet schon seit der Version 3 durch seine Einstellungsmöglichkeiten den Schutz vor unerwünschten Cookies. Dieser Inkognito-Modus wird von den meist kritischen Firefoxnutzern gern eingesetzt. Einige Experten sind sich bereits heute einig, dass die Nutzung dieser Funktionen auch in Zukunft noch zunehmen wird. Das bringt allerdings auch Probleme. Google beispielsweise setzt wie kaum ein zweiter auf eben diese kleinen Dateien in seinen Diensten. Dennoch, obwohl die Meinung der steigenden Nutzung der Funktionen zur Beschränkung der Cookies einhellig verbreitet ist – über deren Umfang gibt es heftige Debatten.

Der erste Eindruck vermittelt eine sehr hohe Akzeptanz von Cookies. So werden diese beispielsweise von lediglich 1,6% der Nutzer sofort abgelehnt. Dies hat der Marktforscher Webhits ermittelt. Doch leider entspricht dieser Wert nicht ganz der Wahrheit. Viele der Websites sind ohne die Akzeptanz von Cookies gar nicht nutzbar. Aus diesem Grund werden die Cookies zunächst akzeptiert und erst am Schluss des Surfens gelöscht.

Schon in der Vergangenheit kam es zu Schreckensnachrichten für das Onlinemarketing in diesem Bereich:
Comscore verkündete, dass bei jedem dritten PC die Cookies zumindest einmal im Monat gelöscht werden – wenn nicht sogar öfter. Schuld daran sollten die oftmals beim Browser voreingestellten Vorgaben sein. Wie groß die Auswirkungen dieser Voreinstellungen tatsächlich sind hat der Versuch des englischen Affiliate Anbieters Affiliate Future gezeigt. Durch die Umstellung auf Flash-Cookies die über den Adobe Flash Player laufen, nicht über den Browser, konnte man 7% mehr Nutzerdaten ermitteln. Diese 7 % waren über die normalen http-Cookies nicht feststellbar, da diese ja gelöscht wurden.

Mit Hilfe der Flash-Cookies kann das Onlinemarketing für einen gewissen Zeitraum die benötigten Daten ermitteln. Für den Browser Firefox gibt es mittlerweile eine Browsererweiterung um Flash-Cookies zu beseitigen. Sicherlich werden andere Browseranbieter nachziehen, sodass sich das Onlinemarketing mittelfristig etwas einfallen lassen muss.




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1 Kommentar »

  1. danke für den guten tip!
    habe mir das addon gleich installiert, es hat bei mir 16 solche cookies gelöscht

    Comment by andi — 27. April 2009 @ 09:50

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